med update 05-06-17

Themen:
- Erstmals Zweierkombination als HIV-Erhaltungstherapie zur Zulassung eingereicht
- DÖAK 2017
- DÖAK: Viruslast – bei Abweichungen nicht gleich irritieren lassen
- DÖAK: ChemSex – Gewaltberatung und Traumatherapie kann essentiell sein
- DÖAK: Fast Track Cities am Beispiel Berlin
- DÖAK: „Aufrüsten“ in der Evolution bestimmt die Epidemie
- Nachgefragt: HIV-Aufbau und Vermehrung...

Erfolge im Kampf gegen HIV/AIDS

Die Zahl der AIDS-Toten hat sich innerhalb eines Jahrzehnts weltweit fast halbiert. Im vergangenen Jahr seien an der Immunschwächekrankheit eine Million Menschen gestorben, heißt es in dem veröffentlichten Bericht der UN-Organisation UNAIDS. Auf dem Höhepunkt der tödlichen Epidemie im Jahr 2005 seien es noch 1,9 Millionen Menschen gewesen.
Zugleich sank im vergangenen Jahr die Zahl der Neuinfektionen mit dem HI-Virus auf 1,8 Millionen. Das waren etwa halb so viele wie der Höchststand von 3,5 Millionen Neuinfektionen im Jahr 1997.
Parallel dazu stieg die Zahl der Infizierten, die mit HIV-Medikamenten behandelt werden, auf ein historisches Hoch. "2016 hatten 19,5 Millionen der 36,7 Millionen Menschen mit HIV Zugang zu Behandlung", heißt es in dem UNAIDS-Bericht. Damit würden erstmals mehr als die Hälfte aller Infizierten weltweit medikamentös behandelt.

Weltweit wurden seit Ausbruch der Epidemie in den 1980er Jahren mehr als 76 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Rund 35...

Unity Tool - der interaktive Online Fragebogen für Menschen mit HIV

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um Ihren Alltag mit HIV zu reflektieren.
Unity Tool (www.unity-tool.com) stellt Ihnen Fragen zu einem oder mehreren Lebensbereichen - körperliche und seelische Gesundheit, Familien-, Berufs- und Sexualleben. Sie nehmen Ihre derzeitige Situation dadurch bewusster wahr und haben die Möglichkeit, die damit verbundenen Gefühle festzuhalten - kostenlos und anonym.

Nach Beantwortung der Fragen können Sie eine Zusammenfassung zu Ihrer persönlichen Verwendung ausdrucken. Diese kann Ihnen auch dabei helfen, beim nächsten Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Betreuerin die Themen anzusprechen, die Ihnen wichtig sind.